Mit Sport und der richtigen Ernährung abnehmen

Es war ein Sonntag Anfang Januar, die Festtage waren eigentlich schon vorbei, aber die Eltern meiner Freundin haben uns zu einem nachträglichen „Weihnachtsessen“ eingeladen, da sie über die Feiertage im Urlaub auf Gran Canaria waren.

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Meine zukünftigen Schwiegereltern sind sehr nette Menschen, ja ausnahmsweise auch meine Schwiegermutter, die sehr gut kocht. Es war insgesamt ein schöner Abend, allerdings konnte sich ausgerechnet meine Schwiegermutter eine Bemerkung über meine „Schwimmringe“ nicht verkneifen.

Tatsächlich habe ich in letzter Zeit zugenommen, was einerseits ganz typisch der leckeren Weihnachtszeit geschuldet ist und andererseits meiner vornehmlich sitzenden Tätigkeit gerade zum Jahresausklang. Ich wollte schon lange etwas gegen mein Gewicht unternehmen, aber leider bin ich ein Sportmuffel. Aber dann kam doch noch eine rettende Idee.

Wie war es vor einigen Jahren?
Früher war ich ja mal im Ruderverein. Das hatte mir damals wirklich Spaß gemacht, besonders auch das Schwimmen nach dem Training. Nicht weit von unserer Wohnung gibt es ein gutes Schwimmbad. Dahin könnte ich möglichst regelmäßig mit meiner Freundin nach der Arbeit gehen. Schwimmen ist ein guter Sport für den ganzen Körper mit dem Vorteil, dass bei meinem Gewicht die Gelenke nicht überbeansprucht werden. Inzwischen ziehe ich meine Bahnen knallhart durch, immer eine halbe Stunde lang, ohne faul am Beckenrand abzuhängen.
Dabei verbrenne ich viele Kalorien, gerade auch deshalb, weil das Wasser im großen Schwimmbecken nicht so warm ist. Dennoch ist das Schwimmbad mit verschiedenen Möglichkeiten der Unterwassermassage ausgestattet. Zum Aufwärmen und Entspannen gehen wir stets gern noch in jenes Becken mit dem Wasserfall, der die Haut bis zur Röte durchmassiert. Die letzte Viertelstunde widmen wir dem warmen Whirlpool, danach fühlen wir uns wie neu geboren. Das machen wir nun 2 bis 3 Mal pro Woche so, am Ende ist alles nur eine Frage der festen Angewohnheit. Und ja, ich habe schon sichtbar abgenommen, vor allem sind Fettzellen in Muskelzellen umgewandelt worden, also ich mache jetzt tatsächlich eine bessere Figur.
Wie viel wird gegessen?
Allerdings hat die Sache auch einen Haken. Ich esse allgemein gern am Abend, und das Schwimmen erzeugt im Nachgang immer einen tierischen Hunger. Der größte Fehler ist, in dieser Situation fette Wurst, Pizza, Burger, Schokolade & Co. in sich hinein zu stopfen, denn das macht alle Mühe ungeschehen. Nur im Verein mit der richtigen Ernährung kann man mit Sport echte, nachhaltige Erfolge verzeichnen. Zum Glück werde ich in diesem Punkt wirklich gut von meiner Freundin unterstützt, weil eine gesunde, ausgewogene Ernährung auch ihr Interesse ist.

Wir haben gelesen, dass man am Abend eher kleine Portionen mit eiweißreichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch und möglichst wenig Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot oder Kuchen zu sich nehmen soll. Genau dazu hat meine Freundin paar richtig gute Rezepte im Internet gefunden. Sie gart am Vorabend eine Puten- oder Hünhnerbrust in der Folie im Ofen, manchmal auch ein Stück Kalbsbraten.

Am nächsten Abend nach dem Schwimmen haben wir dann quasi sofort etwas Bekömmliches zu essen. Während das Fleisch etwas aufgewärmt wird, schneiden wir noch paar frische Tomaten, Gurken und Zwiebeln dazu und fertig ist unser Abendessen, das uns sättigt, aber nicht lange schwer im Magen liegt und wenig Kalorien hat. Zur Arbeit nehme ich belegte Vollkornbrötchen oder Brote und etwas Obst mit. Ich war selber erstaunt, wie effizient diese Kombination aus angenehmem Schwimmsport und dieser kleinen Ernährungsumstellung funktioniert, das ist eigentlich kaum ein nennenswerter Aufwand. Und meine Freundin ist auch sehr froh, dass wir jetzt gemeinsam Sport treiben und freut sich schon auf den Sommer und einen Urlaub am Strand.
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