Abnehmen ist schwierig?- Mein Wunschgewicht ist bald erreicht!

Der Weg zu meinem Wunschgewicht

Vor einigen Wochen noch wog ich bei einer Größe von 180 cm sage und schreibe 105 kg. Dies entspricht einem BMI von 32 und bedeutet Adipositas.

laufen gehenSo kann es nicht mehr weitergehen, dachte ich mir so oft aber die Chips am Abend vor dem TV schmeckten aber auch immer extrem lecker. Wenn es schnell gehen musste, vor allem am Mittag zwischen zwei Meetings, war eben die Pizza vom Italiener um die Ecke optimal. Hauptsache schnell war die Devise.

Ausschlaggebend für mein Umdenken und für den ersten Schritt in Richtung Wunschgewicht war, als mir mit nur 30 Jahren mitgeteilt wurde, dass ich Diabetes Typ 2 habe.

Nein, das kann nicht sein und durfte vor allem nicht sein.

Meine Ärztin riet mir, da ich noch relativ jung bin, abzunehmen, denn so kann man den Diabetes wieder abwenden bzw. gut eindämmen.

Meine Ziele:

Ernährung umstellen
Sport machen
Diabetes in Griff bekommen

Mein Wunschgewicht:

  • 1 Etappenziel: 99 kg
  • 2 Etappenziel: 89 kg
  • 3 Etappenziel: 79 kg

Bei der Ernährung habe ich auf viel Obst und auf viel Gemüse gesetzt. Bei Fleisch habe ich nun auf das fettfreie Stück geachtet und auch wichtig war die Portionsgröße. Cola habe ich mit Wasser ausgetauscht und hier habe ich den Augenmerk auf regelmäßiges trinken gesetzt. Denn wer regelmäßig trinkt, der hat im Magen kaum Platz für Nahrung. Alles in allem war fettiges und auch zu kalorienhaltiges erst einmal tabu bzw. nur in sehr geringen Mengen einzunehmen.

Viel Sport treiben:

Bei Sport war mir wichtig, dass es Gelenkschonend ist. Mit Übergewicht joggen zu gehen ist nicht nur nicht gesund sondern auch fast unmöglich. Meine Ärztin und ich entschieden uns für schwimmen. Also hieß es dreimal in der Woche mindestens 1 Stunde schwimmen.

Wichtig ist sich nicht unter Druck zu setzen und realistische Etappenziele zu setzen, denn es kann sehr frustrierend sein, wenn man ewig seinem Ziel hinterher läuft und man das Gefühl hat es wird noch ewig dauern.
Auch ärztliche Unterstützung ist wichtig und regelmäßige Untersuchungen.

Meine Erfolge:

In der ersten Woche aß ich morgens Müsli und für zwischendurch nahm ich mir immer ein anderes Stück Obst mit. Mittags gab es meistens Salat, mal mit Thunfisch oder aber einmal mit Hähnchenbrust oder einmal mit Käse. Dann gab es Abends Vollkornbrot mit Quark und Paprika oder Tomaten oder aber auch Gurke. Viele der gesunden und leckeren Rezepte von Sportlich-und-Gesund wie bspw. https://sportlich-und-gesund.com/reismilch-ist-sie-wirklich-gesund/ waren für mich Neuland und ich koche sie heute noch gerne!

Das schwimmen gehen klappte auch super, da ich eh eine kleine Wasserratte bin hatte ich sogar viel Spaß. – Auch dies ist wichtig für einen Erfolg.

In der ersten Woche nahm ich 2 kg ab. – Am Anfang geht es eh meist schneller.

Nun sind 6 Wochen um und mein erstes Etappenziel ist erreicht. Aktuell wiege ich 97 kg und es werden bald noch weniger werden.

Nie den Mut verlieren, dies ist mein neues Motto!

Mit Sport und der richtigen Ernährung abnehmen

Es war ein Sonntag Anfang Januar, die Festtage waren eigentlich schon vorbei, aber die Eltern meiner Freundin haben uns zu einem nachträglichen „Weihnachtsessen“ eingeladen, da sie über die Feiertage im Urlaub auf Gran Canaria waren.

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Nur Bio kaufen und auf gesunde Tierhaltung achten

Meine zukünftigen Schwiegereltern sind sehr nette Menschen, ja ausnahmsweise auch meine Schwiegermutter, die sehr gut kocht. Es war insgesamt ein schöner Abend, allerdings konnte sich ausgerechnet meine Schwiegermutter eine Bemerkung über meine „Schwimmringe“ nicht verkneifen.

Tatsächlich habe ich in letzter Zeit zugenommen, was einerseits ganz typisch der leckeren Weihnachtszeit geschuldet ist und andererseits meiner vornehmlich sitzenden Tätigkeit gerade zum Jahresausklang. Ich wollte schon lange etwas gegen mein Gewicht unternehmen, aber leider bin ich ein Sportmuffel. Aber dann kam doch noch eine rettende Idee.

Wie war es vor einigen Jahren?
Früher war ich ja mal im Ruderverein. Das hatte mir damals wirklich Spaß gemacht, besonders auch das Schwimmen nach dem Training. Nicht weit von unserer Wohnung gibt es ein gutes Schwimmbad. Dahin könnte ich möglichst regelmäßig mit meiner Freundin nach der Arbeit gehen. Schwimmen ist ein guter Sport für den ganzen Körper mit dem Vorteil, dass bei meinem Gewicht die Gelenke nicht überbeansprucht werden. Inzwischen ziehe ich meine Bahnen knallhart durch, immer eine halbe Stunde lang, ohne faul am Beckenrand abzuhängen.
Dabei verbrenne ich viele Kalorien, gerade auch deshalb, weil das Wasser im großen Schwimmbecken nicht so warm ist. Dennoch ist das Schwimmbad mit verschiedenen Möglichkeiten der Unterwassermassage ausgestattet. Zum Aufwärmen und Entspannen gehen wir stets gern noch in jenes Becken mit dem Wasserfall, der die Haut bis zur Röte durchmassiert. Die letzte Viertelstunde widmen wir dem warmen Whirlpool, danach fühlen wir uns wie neu geboren. Das machen wir nun 2 bis 3 Mal pro Woche so, am Ende ist alles nur eine Frage der festen Angewohnheit. Und ja, ich habe schon sichtbar abgenommen, vor allem sind Fettzellen in Muskelzellen umgewandelt worden, also ich mache jetzt tatsächlich eine bessere Figur.
Wie viel wird gegessen?
Allerdings hat die Sache auch einen Haken. Ich esse allgemein gern am Abend, und das Schwimmen erzeugt im Nachgang immer einen tierischen Hunger. Der größte Fehler ist, in dieser Situation fette Wurst, Pizza, Burger, Schokolade & Co. in sich hinein zu stopfen, denn das macht alle Mühe ungeschehen. Nur im Verein mit der richtigen Ernährung kann man mit Sport echte, nachhaltige Erfolge verzeichnen. Zum Glück werde ich in diesem Punkt wirklich gut von meiner Freundin unterstützt, weil eine gesunde, ausgewogene Ernährung auch ihr Interesse ist.

Wir haben gelesen, dass man am Abend eher kleine Portionen mit eiweißreichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch und möglichst wenig Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot oder Kuchen zu sich nehmen soll. Genau dazu hat meine Freundin paar richtig gute Rezepte im Internet gefunden. Sie gart am Vorabend eine Puten- oder Hünhnerbrust in der Folie im Ofen, manchmal auch ein Stück Kalbsbraten.

Am nächsten Abend nach dem Schwimmen haben wir dann quasi sofort etwas Bekömmliches zu essen. Während das Fleisch etwas aufgewärmt wird, schneiden wir noch paar frische Tomaten, Gurken und Zwiebeln dazu und fertig ist unser Abendessen, das uns sättigt, aber nicht lange schwer im Magen liegt und wenig Kalorien hat. Zur Arbeit nehme ich belegte Vollkornbrötchen oder Brote und etwas Obst mit. Ich war selber erstaunt, wie effizient diese Kombination aus angenehmem Schwimmsport und dieser kleinen Ernährungsumstellung funktioniert, das ist eigentlich kaum ein nennenswerter Aufwand. Und meine Freundin ist auch sehr froh, dass wir jetzt gemeinsam Sport treiben und freut sich schon auf den Sommer und einen Urlaub am Strand.